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Théâtre Optique

dt. manchmal: optisches Theater

1888 stellt Charles Émile Reynaud sein Théâtre Optiquefertig, mit er dem Publikum des Musée Grévin in Paris vom 28.10.1892 an kurze Zeichentrickspiele darbot, die er Lichtpantomimennannte werden. Bis März 1900 haben über 500.000 Menschen die bis dahin realisierten 12.000 Projektionen besucht. Reynaud nutzte für die Show das von ihm entwickelte Praxinoskop; ab 1897 setzte er neben animierten auch photographische Bilder ein. 1900 musste das Théâtre schließen; Reynaud verkaufte seine Materialien zum Materialpreis; zwischen 1910 und 1913 zerstört er seine Streifen, von denen nurPauvre Pierrot(1892), Autour d'une Cabine(1894) und Fragmente anderer Filme verschont blieben. 2015 wurden die noch existierenden Filme und Fragmente von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt. 

Referenzen