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Unifrance

1949 als Verbindung zwischen der privatwirtschaftlichen Filmindustrie und der staatlichen Filmförderung zur Verbreitung des französischen Films durch ausländische Filmverleiher gegründet, vereinigt Unifrance heute (Stand: 2003) annähernd 500 Mitglieder, darunter Spiel- und Kurzfilmproduzenten, Verleiher, Filmhändler, Regisseure und sogar Schauspieler. Unifrance steht unter unmittelbarer Aufsicht durch das Centre National de la Cinématographie (CNC), das die staatlichen Fördermittel für französische Filmproduktion und -distribution verwaltet, das wiederum dem Kulturministerium zugeordnet ist. Der Etat von Unifrance umfasst darüber hinaus Mittel des Außenministeriums, das die Arbeit des Verbandes als Außendarstellung französischer Kultur versteht, sowie Mittel, die der Verband selbst aufbringt. Seine Aufgabe besteht darin, französische Filme im Ausland zu unterstützen, sie bekanntzumachen, ihre Aufführung in Kino und Fernsehen zu erleichtern. Dazu werden regelmäßig Marktanalysen erstellt, die zusammen mit Brancheninformationen unter den Mitgliedern, aber auch unter Partnern des Verbandes in mehr als 50 Ländern kursieren. Zur Information der Mitglieder und Adressaten des Verbandes dient auch die Lettre d'information (Information Newsletter), die in mehr als 5.000 Kopien weltweit vertrieben wird. Die Präsenz des französischen Kinos insbesondere auf Festivals und Filmmessen wird von Unifrance gepflegt, gelegentlich werden eigene Festivals zur Bewerbung des französischen Kinos veranstaltet („European Meeting of French Cinema“ in Paris, „Budapest French Film Festival“, „Yokohama French Film Festival“, „Rendez-vous with French Cinema“ in New York u.ä.). Schließlich akkreditiert Unifrance 4.000 ausländische Produzenten und Verleiher beim Filmfestival in Cannes.

Weitere Informationen: www.unifrance.org