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user-generated content

engl., auch im Dt. üblich; auch: user‑driven content; manchmal als Kurzform: UGC; dt. gelegentlich nutzergenerierte Inhalte

Medieninhalte, die nicht von einem Autor, Produzenten oder sonstigen Anbieter stammt, sondern von dessen Nutzern erstellt werden, werden oft als user-generated content bezeichnet. Der Begriff wurde in den 1990ern im Umkreis des Internets (v.a. des Web-2.0) üblich, weil sich hier eine Vielzahl von Formen der Textproduktion und -bearbeitung herausbildete. Tatsächlich sind nutzergenerierte Inhalte viel älter (von Leserbriefen, Collagen, das Anlegen von Setlists für bespielte Musikkassetten, Parodien, u.a.m.). Neuere Formen wie das Sampling oder das Mashing-Up überschreiten die Textabhängigkeit der Nutzer, etabliert sie als Kreative und führt zu neuen Text- und Kunstformen.

Literatur: Beck, Timo: Web 2.0: user‑generated content in online communities. A theoretical and empirical investigation of its determinants. Hamburg: Diplomica Verlag 2007. – Hunter, Dan: Amateur media. Social, culturual and legal perspectives. London [...]: Routledge 2012.