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Videorekorder

Videorekorder sind Geräte zur Bandaufzeichnung eines Videosignals. Dazu wird das Band relativ langsam mit 2-10cm/s bewegt und an einer rotierenden Trommel vorbeigeführt. Auf dieser Trommel befinden sich (mindestens) zwei Videoköpfe, die das Videosignal bei der Aufzeichnung auf das Band magnetisieren bzw. bei der Wiedergabe das aufgezeichnete Signal „lesen“. Durch die Rotation der Kopftrommel entsteht eine relative Geschwindigkeit des Bandes von mehreren Metern pro Sekunde gegenüber den Videoköpfen, so dass eine hohe Informationsmenge (bis zu 27MHz) verarbeitet werden kann. Neben den Videoköpfen wird das Band noch an weiteren feststehenden Köpfen für die Audio- und Synchronsignalaufzeichnung vorbeigeführt. Weiterhin sind noch Löschköpfe erforderlich, damit ein bereits vorhandenes Signal durch ein neues überschrieben werden kann. Schließlich benötigen Band- und Trommelantrieb zwei separate Motoren, die mit hohem Aufwand synchronisiert werden müssen. Der mechanische Aufwand verursacht relativ hohe Herstellungskosten, so dass in absehbarer Zeit Videorekorder durch optische Laufwerke oder RAM-Speicher ersetzt werden, die neben geringeren Herstellungskosten auch eine verbesserte Bild- und Tonqualität bieten.