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Weinstein Company

auch: The Weinstein Company (TWC)

Das unabhängige Filmstudio Weinstein Company wurde von den Brüdern Harvey und Bob Weinstein am 1.10.2005 gegründet, als die beiden die Miramax Films verließen, die sie 1979 gegründet hatten und die seit 1993 zum Disney-Konzern gehörten. Der Verleih Dimension Films, der bislang Miramax zugehörte, verließ die bisherige Bindung und gehört nun zur Weinstein-Company, ebenso wie eine Summe von 140 Millionen US-$, die Disney als Ablösesumme an die Weinstein-Brüder bezahlt hatte (dafür gingen die Rechte an 550 Miramax-Filmen an Disney über). Die Sympathien unter den Filmemachern für die neue Firma war groß – Paul Newman und Robert Redford gehören zum Beirat der Firma, und Regisseure wie Anthony Minghella, Kevin Smith oder Quentin Tarantino hatten signalisiert, für Weinstein arbeiten zu wollen. Zu den ersten Produktionen gehörten Derailed (2005, Mikael Håfström) und Transamerica (2005, Duncan Tucker). Im März 2006 kam ein Vertrag mit MGM zustande, nach dem MGM den Verleih der Weinstein-Filme übernimmt. Im Juli desselben Jahres gründeten die Brüder das Projekt Our Stories Films, das ausschließlich afroamerikanische Filme produzieren wird. Engagements in einen Kabelkanal (Ovation TV) sowie mit einem Video-Verleiher (Blockbuster Video) folgten. Auch wurden einige Programme der Dimension Films (Scary Movie 4, 2006) fortgeführt.