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Werbeumfeld

Das Programm, in das ein Werbeblock wie eine „Programminsel“ (darum spricht man auch von „Werbeinsel“) eingebettet ist - ein Spielfilm, eine Serien-Episode, eine Show, eine Reportage usw. -, wird schlicht Werbeumfeld genannt. Für die Programmierung von Werbungen ist nun die emotionale und stilistische Assimilierung von Werbespot und Programmumfeld essentiell. Es ist generell davon auszugehen, dass programminduzierte positive Stimmungen eine Voreinstellung von Zuschauern fördern, die dazu führen, die Stimmungen der Programme auf die Beurteilung der Werbespots zu übertragen.

Literatur: Mathur, M. / Amitva, C.: The impact of moods generated by television programs on responses to advertising. In: Psychology and Marketing 8, 1991, S. 59-77. – Mattenklott, Axel: Werbewirkung im Umfeld von Fernsehprogrammen. Programmvermittelte Aktivierung & Stimmung. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie 29,1998, S. 175-193.