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white flash editing

In der klassischen Hollywood-Montage wurde des Öfteren mit sehr kurzen Aufblenden nach Weiß gearbeitet, bevor das nächste Bild mit einer Abblende aus Weiß begann; gelegentlich wurden sogar ein oder zwei weiße Bildfelder zwischen die Einstellungen gesetzt. Traditionellerweise wurden derartige Übergänge in Environments verwendet, in denen tatsächlich Blitze auftraten (so, wie der Übergang auf Weiß selbst wie ein solcher wirkt) – in Gewittern und Unwettern, koordiniert mit dem Blitzlicht von Photographen etc. Mit dem Bild-Blitz kann man Bildsprünge maskieren und zugleich den Eindruck des (dargestellten) Blitzens intensivieren. In Musikvideos und Werbefilmen wird auch unabhängig von einer solchen diegetischen Motivierung der Blende auf Weiß gearbeitet, was dem Material eine gewisse Unruhe verleiht.