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ZAxploitation

Kofferwort aus ZA (= Nationalkürzel für Zuid Afrika) und exploitation = Ausbeutung, Verwertung

Unter Fans verbreitete Bezeichnung der Exploitation-Filme südafrikanischer Herkunft. Vor allem werden darunter Filme gefasst, die (gelegentlich als darkest Africa films bezeichnet) den afrikanischen Handlungsraum als exotisch-wilden Raum charakterisieren und ihm Qualitäten wie Hungersnöte, Stammesaufstände und -fehden, Kannibalismus und menschenfressende Tiere zuordnen. Die Filmographie beginnt wohl in den 1970ern (u.a. mit dem Actionfilm Joe Bullet, 1973, Louis de Witt, dem Horrorfilm Night Demon, 1979, Percival Rubens, aber auch mit dem Sexploitation-Film Snake Dancer, 1976, Dirk de Villiers). Die Beziehungen zu den exotischen Abenteuer- und Actionfilmen sind bereits hier ebenso greifbar wie die Traditionen der Sexploitation im afrikanischen Dschungel; in den Jahren danach gingen Impulse aus anderen exploitativen Genres (wie dem Vampir- oder dem Splatterfilm) auch in die ZAxploitationsfilme ein.