Lexikon der Filmbegriffe

heist movie

auch: heist comedy, heist noir; weitestgehend äquivalent mit: caper movie; im Dt. manchmal: Rififi-Film

Umgangssprachlicher Ausdruck besonders des amerikanischen Englisch für Filme, in denen die pfiffige Vorbereitung und spektakuläre Durchführung bewaffneter Raubüberfälle – häufig geht es neben Geld um Goldbarren, Juwelen und Diamanten – sowie die anschließenden Auseinandersetzungen um die Verteilung der Beute im Zentrum der Handlung stehen. Bemerkenswerte heist movies sind The Ladykillers (Großbritannien 1955, Alexander Mackendrick); Bob le Flambeur (Frankreich 1955, Jean-Pierre Melville); Ocean‘s Eleven (USA 1960, Lewis Milestone; Remake: USA 2001, Steven Soderbergh); $ [Dollars] (aka: The Heist, USA 1971, Richard Brooks); Reservoir Dogs (USA 1991, Quentin Tarantino); The Usual Suspects (USA 1995, Brian Singer); Heist (USA 2001, David Mamet). Genre-Überschneidungen mit dem film noir ergeben den heist noir wie in dem berühmten caper movie Du Rififi chez les Hommes (aka: Rififi, Frankreich 1954, Jules Dassin). Enthält die Handlung stark komödiantische Anteile, spricht man auch von der heist comedy (z.B. The Italian Job, Großbritannien 1969, Peter Collinson; Remake: USA/Frankreich/Großbritannien 2003, F. Gary Gray).

Referenzen:

big caper movies

Caper-Movie

Gangsterfilm

Rififi-Thriller


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: LK


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